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Die Milchstraße Teil 6 Ende Noch vor nicht allzu langer Zeit wähnte sich die Menschheit als der absolute Mittelpunkt des Weltalls. Schon wenige Jahrhunderte später haben Forscher jedoch unumstößlich belegt, dass sich die Erde nicht einmal im Zentrum ihrer eigenen Galaxie befindet. Zwischen dem heutigen Aufenthaltsort der Erde und unserem galaktischen Zentrum, das von einem gewaltigen Schwarzen Loch ausgefüllt wird, ereignet sich eine Vielzahl unglaublicher Phänomene. So finden sich in den Weiten der Milchstraße große Mengen an Trümmern von alten, erloschenen Sternen, aus denen neue Sterne geboren werden. Und in unmittelbarer Nähe des galaktischen Zentrums werden manche Sterne so sehr beschleunigt, dass sie mit vielen Millionen km/h weit über die Grenzen unserer Milchstraße hinausgeschleudert werden. Tags: Galaxie Universum Erde Schwarzes loch Weltall Milchstraße Himmel sonnensystem Infrarot |
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Die Milchstraße Teil 5 Noch vor nicht allzu langer Zeit wähnte sich die Menschheit als der absolute Mittelpunkt des Weltalls. Schon wenige Jahrhunderte später haben Forscher jedoch unumstößlich belegt, dass sich die Erde nicht einmal im Zentrum ihrer eigenen Galaxie befindet. Zwischen dem heutigen Aufenthaltsort der Erde und unserem galaktischen Zentrum, das von einem gewaltigen Schwarzen Loch ausgefüllt wird, ereignet sich eine Vielzahl unglaublicher Phänomene. So finden sich in den Weiten der Milchstraße große Mengen an Trümmern von alten, erloschenen Sternen, aus denen neue Sterne geboren werden. Und in unmittelbarer Nähe des galaktischen Zentrums werden manche Sterne so sehr beschleunigt, dass sie mit vielen Millionen km/h weit über die Grenzen unserer Milchstraße hinausgeschleudert werden. Tags: Galaxie Universum Erde Schwarzes loch Weltall Milchstraße Himmel sonnensystem Infrarot |
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Die Milchstraße Teil 4 Noch vor nicht allzu langer Zeit wähnte sich die Menschheit als der absolute Mittelpunkt des Weltalls. Schon wenige Jahrhunderte später haben Forscher jedoch unumstößlich belegt, dass sich die Erde nicht einmal im Zentrum ihrer eigenen Galaxie befindet. Zwischen dem heutigen Aufenthaltsort der Erde und unserem galaktischen Zentrum, das von einem gewaltigen Schwarzen Loch ausgefüllt wird, ereignet sich eine Vielzahl unglaublicher Phänomene. So finden sich in den Weiten der Milchstraße große Mengen an Trümmern von alten, erloschenen Sternen, aus denen neue Sterne geboren werden. Und in unmittelbarer Nähe des galaktischen Zentrums werden manche Sterne so sehr beschleunigt, dass sie mit vielen Millionen km/h weit über die Grenzen unserer Milchstraße hinausgeschleudert werden. Tags: Galaxie Universum Erde Schwarzes loch Weltall Milchstraße Himmel sonnensystem Infrarot |
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Die Milchstraße Teil 3 Noch vor nicht allzu langer Zeit wähnte sich die Menschheit als der absolute Mittelpunkt des Weltalls. Schon wenige Jahrhunderte später haben Forscher jedoch unumstößlich belegt, dass sich die Erde nicht einmal im Zentrum ihrer eigenen Galaxie befindet. Zwischen dem heutigen Aufenthaltsort der Erde und unserem galaktischen Zentrum, das von einem gewaltigen Schwarzen Loch ausgefüllt wird, ereignet sich eine Vielzahl unglaublicher Phänomene. So finden sich in den Weiten der Milchstraße große Mengen an Trümmern von alten, erloschenen Sternen, aus denen neue Sterne geboren werden. Und in unmittelbarer Nähe des galaktischen Zentrums werden manche Sterne so sehr beschleunigt, dass sie mit vielen Millionen km/h weit über die Grenzen unserer Milchstraße hinausgeschleudert werden. Tags: Galaxie Universum Erde Schwarzes loch Weltall Milchstraße Himmel sonnensystem Infrarot |
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Die Milchstraße Teil 2 Noch vor nicht allzu langer Zeit wähnte sich die Menschheit als der absolute Mittelpunkt des Weltalls. Schon wenige Jahrhunderte später haben Forscher jedoch unumstößlich belegt, dass sich die Erde nicht einmal im Zentrum ihrer eigenen Galaxie befindet. Zwischen dem heutigen Aufenthaltsort der Erde und unserem galaktischen Zentrum, das von einem gewaltigen Schwarzen Loch ausgefüllt wird, ereignet sich eine Vielzahl unglaublicher Phänomene. So finden sich in den Weiten der Milchstraße große Mengen an Trümmern von alten, erloschenen Sternen, aus denen neue Sterne geboren werden. Und in unmittelbarer Nähe des galaktischen Zentrums werden manche Sterne so sehr beschleunigt, dass sie mit vielen Millionen km/h weit über die Grenzen unserer Milchstraße hinausgeschleudert werden. Tags: Galaxie Universum Erde Schwarzes loch Weltall Milchstraße Himmel sonnensystem Infrarot |
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Die Milchstraße Teil 1 Noch vor nicht allzu langer Zeit wähnte sich die Menschheit als der absolute Mittelpunkt des Weltalls. Schon wenige Jahrhunderte später haben Forscher jedoch unumstößlich belegt, dass sich die Erde nicht einmal im Zentrum ihrer eigenen Galaxie befindet. Zwischen dem heutigen Aufenthaltsort der Erde und unserem galaktischen Zentrum, das von einem gewaltigen Schwarzen Loch ausgefüllt wird, ereignet sich eine Vielzahl unglaublicher Phänomene. So finden sich in den Weiten der Milchstraße große Mengen an Trümmern von alten, erloschenen Sternen, aus denen neue Sterne geboren werden. Und in unmittelbarer Nähe des galaktischen Zentrums werden manche Sterne so sehr beschleunigt, dass sie mit vielen Millionen km/h weit über die Grenzen unserer Milchstraße hinausgeschleudert werden. Tags: Galaxie Universum Erde Schwarzes loch Weltall Milchstraße Himmel sonnensystem Infrarot |
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Demo von 20.September 2008 Eine Frau und ihr sohn werden von einen Mob angepöbelt und verfolgt. Tags: Antifa linke grüne punks gesindel habaks Nazis Medien Propaganda Islam Mosche Polizei hosenscheißer |
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Wut im Bauch - Hass im Hirn 3 Das ist die einzige Erklärung: Da ist so viel Hass, der muss raus. Dass er einfach zuschlug, Ein geringfügiger Anlass genügt oft schon, dass er ausrastet. Die Opfer haben meist nicht mehr getan, als auf ein Rauchverbot hinzuweisen oder sich über nächtliche Ruhestörung zu beklagen. Die jugendlichen Schläger kennen dann keinen Halt mehr: Mit abgebrochenen Flaschen, mit Fuss- und Fausthieben traktieren sie ihre Opfer. Mitleid haben sie keins. In der Regel sind hemmungsloser Alkohol- und Drogenkonsum für die Gewaltexzesse mitverantwortlich. Die Reportage von Sabina Wolf begleitet die Münchner Polizei und private Sicherheitsdienste in Bayern und sucht nach Erklärungen für den Anstieg von Gewalt bei Jugendlichen. Tags: Gewaltvideos Gewalt Disco Security sicherheitsdinst Polizei Jugendcamp Südlander haben angst vor Pferden Migranten part |
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Wut im Bauch - Hass im Hirn 2 Das ist die einzige Erklärung: Da ist so viel Hass, der muss raus. Dass er einfach zuschlug, Ein geringfügiger Anlass genügt oft schon, dass er ausrastet. Die Opfer haben meist nicht mehr getan, als auf ein Rauchverbot hinzuweisen oder sich über nächtliche Ruhestörung zu beklagen. Die jugendlichen Schläger kennen dann keinen Halt mehr: Mit abgebrochenen Flaschen, mit Fuss- und Fausthieben traktieren sie ihre Opfer. Mitleid haben sie keins. In der Regel sind hemmungsloser Alkohol- und Drogenkonsum für die Gewaltexzesse mitverantwortlich. Die Reportage von Sabina Wolf begleitet die Münchner Polizei und private Sicherheitsdienste in Bayern und sucht nach Erklärungen für den Anstieg von Gewalt bei Jugendlichen. Tags: Gewaltvideos Gewalt Disco Security sicherheitsdinst Polizei Jugendcamp Südlander haben angst vor Pferden Migranten part |
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Wut im Bauch - Hass im Hirn 1 Das ist die einzige Erklärung: Da ist so viel Hass, der muss raus. Dass er einfach zuschlug, Ein geringfügiger Anlass genügt oft schon, dass er ausrastet. Die Opfer haben meist nicht mehr getan, als auf ein Rauchverbot hinzuweisen oder sich über nächtliche Ruhestörung zu beklagen. Die jugendlichen Schläger kennen dann keinen Halt mehr: Mit abgebrochenen Flaschen, mit Fuss- und Fausthieben traktieren sie ihre Opfer. Mitleid haben sie keins. In der Regel sind hemmungsloser Alkohol- und Drogenkonsum für die Gewaltexzesse mitverantwortlich. Die Reportage von Sabina Wolf begleitet die Münchner Polizei und private Sicherheitsdienste in Bayern und sucht nach Erklärungen für den Anstieg von Gewalt bei Jugendlichen. Tags: Gewaltvideos Gewalt Disco Security sicherheitsdinst Polizei Jugendcamp Südlander haben angst vor Pferden Migranten Part |
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Datenstrip im Internet 2/2 Ende Fast jeder Student ist heute im Studi/Schüler/meinVz angemeldet. Oftmals sind die Folgen für die Datenmexhibitionisten unvorhersehbar und verherrend. In dieser Dokumentation wird gezeigt, wie Soziale Netzwerke funktionieren und wie man die Privatsphäre dennoch wahren kann. Tags: Internet Stasi studi schüler mein vz überwachung daten strip hinweis zdf plus myspace wer kennt wen internetportale Ihrseidalleboese ISAB miau Privatsphäre Datenmexhibitionisten Netzwerk |
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Datenstrip im Internet 1/2 Fast jeder Student ist heute im Studi/Schüler/meinVz angemeldet. Oftmals sind die Folgen für die Datenmexhibitionisten unvorhersehbar und verherrend. In dieser Dokumentation wird gezeigt, wie Soziale Netzwerke funktionieren und wie man die Privatsphäre dennoch wahren kann. Tags: Internet Stasi studi schüler mein vz überwachung daten strip hinweis zdf plus myspace wer kennt wen internetportale Ihrseidalleboese ISAB miau Privatsphäre Datenmexhibitionisten Netzwerk |
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Die Katharer 9/9 Ende Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |
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Die Katharer 8/9 Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |
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Die Katharer 7/9 Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |
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Die Katharer 6/9 Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |
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Die Katharer 5/9 Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |
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Die Katharer 4/9 Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |
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Die Kartharer 3/9 Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |
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Die Kartharer 2/9 Die Anhänger der katharischen Lehre bildeten eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Sie breiteten sich in den 1140er Jahren rasch aus: Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Bis 1147 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. In den 1160er Jahren besaß die Gemeinschaft schon eine große Zahl von Anhängern, insbesondere in Okzitanien (Südfrankreich), und hatte auch Oberitalien erfasst. Katharische Gruppen verbreiteten sich danach auch in anderen Teilen Italiens, auf Sizilien, im Rheinland, in Österreich, Spanien, England und einigen skandinavischen Ländern. Hauptgebiete blieben jedoch Okzitanien und Oberitalien. Vielfach wird angenommen, dass die Wurzeln der katharischen Lehre weit zurückreichen; zu den möglichen Vorläufern zählt man die Bogomilen und teils sogar die Mazdakiten. Durch den ersten Ketzerkreuzzug und das unerbittliche Vorgehen der Inquisition vernichtete die römische Kirche zwischen 1209 und 1310 die katharische Glaubensbewegung. Erste Gegenmaßnahmen der Kirche. Für die römisch-katholische Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Der Begriff Ketzer leitet sich von Katharer ab. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet. 1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. (1159-81) auf dem Dritten Laterankonzil erstmals verurteilt und exkommuniziert. Unter Papst Lucius III. (1181--1185) erfolgte eine neuerliche Verurteilung auf dem Konzil von Verona im Jahr 1184 in der Bulle Ad Abolendam. Hierin wurden auch erstmals konkrete Maßnahmen gegen so genannte Ketzer dargelegt, wie etwa der Beschluss, dass alle Bischöfe in ihren Pfarren Ketzer zur Anzeige bringen sollten. Diese Maßnahme sollte sich jedoch als wenig erfolgreich erweisen (zur ausführlicheren Darstellung siehe: Inquisition). Papst Innozenz III. (1198-1216) schlug in der Bekämpfung der Katharer zunächst einen neuen Weg ein: 1206 entsandte er eine Gruppe von Zisterziensermönchen nach Südfrankreich, darunter Pierre de Castelnau, Diego de Acebo sowie der junge Dominikus, um die Katharer über den Weg des Gesprächs und der gütlichen Einigung wieder für die Kirche zu gewinnen. Die Mönche sollten dort, so wie die Perfecti/ae, in einfacher Kleidung und Demut auftreten. In den darauf folgenden Monaten führten die Zisterzienser in Okzitanien Dispute und hielten Predigten. 1208 wurde jedoch Pierre de Castelnau ermordet. Da Papst Innozenz III. nunmehr alle Versuche gescheitert schienen, der Katharer Herr zu werden, rief er gegen sie noch im selben Jahr zum Kreuzzug auf. Quelle:Wikipedia Tags: Katharer Mittelalter Albigenserkreuzzugs Römisch-katholische Kirche Inquisition Frankreich France Montségur Consolamentum Hans Jonas Pierre des Vaux-de-Cernay |